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Verwaltungskosten bei Mietimmobilien

Nicht selten kommt es bei einem Mietverhältnis zwischen Vermieter und Mieter zu Streitigkeiten über die Verwaltungskosten. Diese Kosten beschreiben Kosten, die bei der Verwaltung einer Immobilie anfallen. Das heißt, dass entweder die Arbeit, die der Vermieter dafür aufbringt entschädigt wird oder ein Dritter mit dieser Arbeit beauftragt wird und daher entschädigt werden muss. Das Problem dabei ist, dass Mieter und oft sogar auch Vermieter sich nicht im Klaren sind, wie mit diesen Kosten umzugehen ist.

Fakt ist, dass der Mieter rechtlich gesehen nicht für die Verwaltungskosten zur Kasse gebeten werden darf. Viele Mieter haben vielleicht aufgrund der Tatsache, dass sie davon einfach nicht betroffen sind, noch nie etwas von diesen Kosten gehört. Die Verwaltungskosten werden im Mietsrecht zu den Bewirtschaftungskosten gezählt, worunter die Ausgaben für die Bewirtschaftung einer Immobilie zusammengefasst werden. Dabei werden die Verwaltungskosten zu dem Bereich der nicht umlagefähigen Kosten gezählt.


Ärgerlich wird es dann, wenn der Vermieter die Verwaltungskosten versucht, auf den Mieter zu übertragen und plötzlich diese Kosten mit auf die Rechnung schreibt. Diese Kosten belaufen sich zwar nur auf etwa 20 € pro Montag, allerdings kann das auf lange Sicht auf jeden Fall einen deutlichen Einschnitt ins Budget der Mieter machen.

Sofern die Verwaltungskosten nicht eindeutig im Mietvertrag geregelt sind, muss der Mieter nicht zahlen und sollte auf seinem Recht bestehen. Sieht der Vertrag hingegen vor, dass der Mieter sich an den Verwaltungskosten beteiligen muss oder sogar ganz für diese aufkommen muss, so gibt es für den Mieter keine Alternative.

Für weitergehende Informationen folgen Sie bitte diesem Link: Verwaltungskosten

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