Management für Immobilien

Mit Immobilie werden Gebäude und Grundstücke als unbewegliche Sachgüter bezeichnet. In der Regel sind beide gemeinsam mit „Immobilie“ gemeint. Unbebaute Grundstücke werden im Allgemeinen als Liegenschaften bezeichnet. Der allumfassende Arbeitsbereich wird unter dem Begriff Immobilienwirtschaft subsummiert, und die praktische Arbeit ist das Management für Immobilien.

Immobilienmanagement als vielseitiges Studium

Management für Immobilien Ein Management für Immobilien reicht von der betriebswirtschaftlichen Bearbeitung bis hin zu guten bis sehr guten technischen Kenntnissen. Abhängig von Zahl und Größe der zu managenden Immobilien sind mehrere Fachleute respektive Abteilungen darin involviert. Zu ihnen zählen das Asset Management, das Property Management, das Construction Management oder das Facility Management. Für alle Managementbereiche werden eigene Studien- und Ausbildungsgänge angeboten. Anschließend sind die Absolventen zertifizierte Fachleute in ihrem Teilbereich des Immobilienmanagements.

Lebenszyklus der Immobilie von der Errichtung bis zum Abriss

Jede Immobilie hat einen festen Lebenszyklus. Er beginnt mit der Planung zur Errichtung der Immobilie. Wenn die Planung abgeschlossen ist, wird die Immobilie erbaut, anschließend in Betrieb genommen. Damit beginnt die längste Phase, nämlich die Immobilienverwaltung inklusive dem Erhalt mit Wartung, Reparaturen und Pflege. Zum Abschluss des Lebenszyklus einer Immobilie wird sie beseitigt, also abgerissen. Die Materialien, aus denen sie bestand, werden entsorgt oder recycelt, letztendlich ist die Liegenschaft wieder so, wie sie vor Jahrzehnten war. Und in der Zwischenzeit wurde, dank einem gekonnten Management für Immobilien, eine hohe Rendite, also Gewinn und Überschuss erwirtschaftet.
Die Immobilien verkörpern einen Wert, der in der Bilanz als Aktiva ausgewiesen wird. Sie werden geschaffen, um aus dem Korpus des Bauwerkes für Gebäude und Grundstück einen Mehrwert zu generieren. Das bedeutet eine gekonnte Immobilienverwaltung, von der Vermietung bis hin zur sachgemäßen Unterhaltung. Technisches Knowhow aus dem Facility Management muss mit dem Betriebswirt, der für das Asset Management verantwortlich zeichnet, kooperieren. Das ist in der Praxis nicht ganz einfach, weil beide Managementbereiche oftmals unterschiedliche Interessen verfolgen. Gebündelt werden sie in der nächsthöheren Hierarchiestufe. Dort geht es einzig und allein um die Rentabilität, also um die Wertsteigerung der Immobilie. Schon aus diesem natürlichen Interessenskonflikt heraus können diese Arbeitsbereiche nicht von einer Person allein erledigt werden.

Das Immobilienmanagement ist ein Zusammenspiel mehrerer Interessenslagen, die allesamt zum Ziel haben, den Immobilienwert nachhaltig zu steigern.

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