Facility Management Definition

Facility Management bedeutet das Verwalten und Bewirtschaften von Immobilien. Je nach Kontext kann damit auch die Hausmeisterei gemeint sein. Im Normalfall handelt sich “FM” um die Verwaltung von Bürogebäuden, Wohnhäusern oder öffentlichen Gebäuden.

Das Aufgabengebiet ist ja nach Immobilie und Einsatzbereich sehr unterschiedlich. Ein Facility Manager kümmert sich um die Anschaffung von Reinigungsmaschinen, ein anderer berechnet die Rentabilität, der dritte ist zuständig für die Wartung und Instandhaltung von Belüftungssystemen.

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IT Facility Management

Gebäudemanagement

Property Management Definition

Stellen Sie sich vor, Sie machen das Facility Management für das Schloss Chantilly. Dieses Schloss war Kulisse für den James Bond Film: "Im Angesicht des Todes".

Die Bedeutung von Facility Management

Da der Kostendruck in allen Unternehmen zunehmend steigt, wird auch bei dem Gebäudemanagement nach Einsparungspotenzial gesucht. Neben den Personalkosten ist die Gebäude- und Anlagenverwaltung der zweitgrößte Kostenpunkt. Daher versuchen Unternehmen diesen Bereich auszulagern. Dies erklärt warum Facility Management an Bedeutung in den letzten Jahren dazu gewonnen hat. Sogar eigene Studiengänge, die sich rund um das Betreuen von Gebäuden beschäftigt, werden an Hochschulen und Universitäten mittlerweile angeboten.

Es besteht mittlerweile eine europäische und eine deutsche Norm, die sich mit dem Thema “Facility Management” beschäftigen. Hierbei handelt es sich um die EN 15221 und die DIN 32736.

Definition Facility Management
Wie wäre die Definition für Facility Management vom Chef des Bergmannsheil in Bochum?

Wie setzt sich der Begriff Facility Management zusammen?

Der Begriff Facility Management kommt aus dem Englischen. Facility steht für Gebäude und Management für Verwaltung. Ein Facility Manager kann je nach Einsatz für die Planung des Baus oder die anschließende Verwaltung von Gebäuden zuständig sein.

Arten des Facility Managements

Insgesamt gibt es drei Arten des Facility Managements:

In allen drei Bereichen können entsprechend ausgebildete und geschulte Facility Manager eingesetzt werden.

Kaufmännisches Facility Management (FM)

Das kaufmännische Facility Management umfasst die gesamte buchhalterische Immobilien- und Liegenschaftsverwaltung. Hierzu gehören unter anderem folgende Dienstleistungen:

  • Erstellung der jährlichen Betriebskostenabrechnungen
  • der Abschluss von Versicherungen für die Immobilie sowie deren spätere Kontrolle
  • die Einsetzung einer Hausverwaltung

Die Angestellten dieses Geschäftsbereiches sind unter anderem für die Ermittlung der günstigsten Versicherungsanbieter zuständig. Auch der Abschluss von Gas- und Erdöllieferverträgen, bei denen durch eine besonders hohe Abnahmemenge die Kosten reduziert werden können, fällt mancherorts in ihren Zuständigkeitsbereich.

Technisches Facility Management

Angestellte dieses Geschäftszweiges sind unter anderem für die Überwachung des Baus, aber auch schon in der Projektion des Bauplanes tätig. Vor allem in Krankenhäusern, großen Arztpraxen, Gewebegebieten, Schwimmbädern, Einkaufszentren und anderen großen Gebäuden werden sie beschäftigt. Sie sorgen dafür, dass die laufenden Betriebs- und Instandsetzungskosten auf ein Minimum reduziert werden können. Auch die Sicherheitstechnik wie beispielsweise Brandmelder wird von diesen Angestellten regelmäßig überprüft. Genauso verhält es sich mit den sanitären Anlagen, für deren Planung und die Auftragsvergabe beim Einbau sowie der späteren Instandsetzung die Mitarbeiter des technischen Facility Managements verantwortlich zeichnen.

Infrastrukturelles Facility Management

Zum infrastrukturellen Facility Management gehören die Aufgabenbereiche in dieser Liste.

  • Reinigungs- und Hausmeisterdienstleistungen
  • Erledigung des Winterdienstes
  • Umzugsdienstleistungen
  • Entsorgung des Hausmülls und von Spezialabfällen
  • Cateringservice
  • Botengänge sowie Transportdienste
  • Archivierung von Schriftgut sowie dessen spätere fristgerechte Vernichtung
  • Optimierung der Büroorganisation
  • Kontrolle der Einhaltung von Hygienevorschriften, beispielsweise in Waschräumen und öffentlichen Toiletten
  • Zurverfügungstellung von Putz- und anderen Reinigungsmitteln und deren rechtzeitige Nachbestellung
  • Aushändigung von Arbeitsschutzartikeln und entsprechender Berufsbekleidung

Für die Übertragung dieser Aufgaben an entsprechend qualifiziertes Personal sowie dessen Kontrolle ist ein Facility Manager zuständig.