Facility Management

Facility Management Definiton

Facility Management ist eine Bezeichnung für die Bewirtschaftung und Verwaltung von Anlagen, Gebäuden und Einrichtungen. Hierunter sind also alle Dienstleistungen zusammengefasst, die bei der Planung, der Errichtung und dem späteren Betrieb der Gebäude anfallen. Angefangen bei der Projektierung des Hauses oder Gebäudekomplexes, über die Kontrolle der Bauarbeiten bis hin zur späteren Betreuung durch einen sogenannten Hausmeisterservice, um nur einige Beispiele zu nennen.

Facility Management Begriff

Vom Facility Management werden Sekundärprozesse wie technische, kaufmännische und infrastrukturelle Aufgaben professionell abgewickelt. Diese Aufgaben fallen in der Regel nicht in das Kerngeschäft eines Unternehmens, sondern spielen nur eine unterstützende Rolle. Sekundärprozesse sind beispielsweise die Wartung von Raumbelüftungen,
die Bühnenbeleuchtung oder die Beschaffung von Reinigungsmaschinen für ein Gebäude.

Durch die Auslagerung der Aufgaben einer Organisation, kann das Marktwachstum für Dienstleistungen im jeweiligen Unternehmensbereich beobachtet werden. Das Gebäudemanagement ist ein Zweig des Facility Managements, das die Hausverwaltung sowie Betreuung von Baueinrichtungen umfasst.

In der Gebäudeverwaltung spielt der taktische und strategische Ansatz eine bedeutende Rolle. Dabei werden Liegenschaften, Gebäude und Abläufe im Betrieb als eine Einheit betrachtet. Die Prozesse werden mit dem Ziel einer dauerhaften Senkung der Betriebs- und Bewirtschaftungskosten koordiniert. Außerdem werden die Flexibilität der Fixkosten, die Verfügbarkeit technischer Anlagen und die langfristige Stabilität des Anlagen- und Gebäudewertes sichergestellt.

Facility Management Begriff

Der Begriff „Facility“ kommt vom Englischen und steht zusammenfassend für alle Gebäude, Grundstücke, Maschinen, Anlagen und die Versorgungsinstallationen. Unter dem Management versteht man die Planung und den Bau sowie die Sicherstellung von Prozessen, deren Kontrolle, Vermarktung und Verwaltung. Es handelt sich beim Anlagenmanagement nicht nur um Prozesse und Dienste innerhalb einer Organisation, sondern auch um Anlagevermögen sowie um die Sachmittel, die zur Leistungserstellung benötigt werden.

Definitionen

Die Unternehmen versuchen stets ihr Potenzial für Verbesserungen und Kostensenkung zu ermitteln und umzusetzen, um dem wachsenden Kostendruck zu entkommen. Dafür soll Facility Management als ein strategischer, lebenszyklusbezogener und ganzheitlicher Managementansatz betrachtet werden. So können Gebäude und deren Systeme, Inhalte und Prozesse kontinuierlich bereitgestellt, funktionsfähig gehalten und an die wechselnden marktgerechten und organisatorischen Bedürfnisse angepasst werden. Die Wirtschaftlichkeit, der Betrieb, die Vermarktung, die Nutzung und die Werterhaltung der Einrichtungen und aller dafür benötigten Prozesse werden optimiert. Dadurch wird eine ganzheitliche Struktur mit dem Ziel der Ertragssteigerung, der Qualitätsicherung und des Werterhaltes erreicht.

Facility Management lässt sich in drei Bereiche unterteilen

  • das kaufmännische Facility Management
  • das infrastrukturelle Facility Management
  • das technische Facility Management

Viele Vermieter von Immobilien nutzen die Möglichkeiten des Outsourcings und haben das Facility Management auf hierauf spezialisierte Unternehmen übertragen, was auch zur Kostensenkung beiträgt. So können diese Unternehmen beispielsweise in größerem Umfang mit speziellen Handwerkern zusammenarbeiten und ihnen eine größere Anzahl an Aufträgen, gerade bei der Wartung von technischen Geräten, garantieren. Natürlich übernimmt das FM auch die Ausschreibung neuer Aufträge und die Überwachung der Ausführung.

Auch die regelmäßige Durchführung von Wartungsarbeiten an technischen Geräten wird vom FM in Auftrag gegeben. Das hat weniger Reparaturen zur Folge, was sich in niedrigeren Kosten widerspiegelt.

Welche Vorteile hat das FM für Mieter von Immobilien?

Sie müssen sich nicht selbst mit dem Vermieter auseinandersetzen, wenn beispielsweise Handwerkerdienstleistungen in ihrer Wohnung durchgeführt werden müssen und dieser eine Kostenübernahme verweigert. Unternehmen des FM können kurzfristig einen geeigneten Handwerker beauftragen oder die Reparatur beim Hausmeister vor Ort erledigen lassen. Auch über den Winterdienst müssen sie sich keine Gedanken machen, das übernimmt der Hausmeisterservice. Und wer selbst etwas reparieren lassen muss, setzt sich am besten direkt mit dem zuständigen Hausmeister in Verbindung, der diese Reparatur kostengünstig ausführt.

Weitere Vorteile für Mieter und Vermieter von Wohnungen respektive Gebäuden

Für die Erstellung der Nebenkostenabrechnung ist auch nicht mehr der Vermieter selbst, sondern das Gebäudemanagement zuständig. Deren Mitarbeiter sind in der Regel auch auf dem aktuellen gesetzlichen Kenntnisstand, sodass es zu weniger Fehlern in der Nebenkostenabrechnung kommen dürfte. Das ist ein weiterer Vorteil des Outsourcings des Gebäudemanagements an professionelle Unternehmen, denn ein Vermieter hat nicht die Zeit, sich ständig über gesetzliche Neuerungen auf dem Laufenden zu halten.